SRM - ein Modul zur Datenaufbereitung und Berechnung von Kenngrößen
Um eine konstante Lieferfähigkeit bei minimalen durch die Lagerhaltung gebunden Kosten zu gewährleisten, werden durch selbstregulierende Mechanismen (SRM) auf der Basis historischer Verbräuche und bekannter zukünftiger Bedarfe valide Prognosen zukünftiger Verbräuche bzw. Bedarfe vollautomatisch berechnet. Aus den Prognosen werden über statistische Verfahren Stellgrößen für die ERP-Parameter abgeleitet, sowie Entscheidungsvorschläge für die Dispositionsart erstellt.
Ein modular aufgebautes Regler-System analysiert damit kontinuierlich die Produktionsdaten, um die ERP-Parameter im Sinne eines optimalen Produktionsablaufs adaptiv einzustellen und die Einhaltung definierter Ziele zu erreichen. Dies betrifft vor allem Durchlaufzeiten bzw. Bestände oder Liefertermine. Durch SRM werden die Grunddatenparameter der Material- und Kapazitätswirtschaft ständig auf Basis der Werteströme und der definierten Ziele angepasst – für die Artikelstämme die klassischen Dispositionsparameter und für Belegungseinheiten die Übergangszeiten.
Die richtige Kombination aus Bevorratungsstrategien sowie korrekt ermittelten Durchlaufzeiten und Wiederbeschaffungszeiten im Einkauf ist die Voraussetzung zur Erzielung kurzer und wiederholbarer Lieferzeiten. Bei Störungen, z.B. der verspäteten Lieferung eines Zulieferers, werden die Parameter durch die Regler umgehend wieder zielgerichtet eingestellt. Da die Grunddaten im Bedarfsfall die Grundlage für die Auftragsnetze bilden, startet die Produktion zu jedem Zeitpunkt mit korrekten, entsprechend den Zielen dimensionierten Aufträgen und Bestellungen. Ändern sich Wiederbeschaffungszeiten im Einkauf oder Durchlaufzeiten in der Produktion werden die bestandsrelevanten Parameter automatisch neu bestimmt.
SRM PRO
Um eine konstante Lieferfähigkeit bei minimalen durch die Lagerhaltung gebunden Kosten zu gewährleisten, werden durch das System auf der Basis historischer Verbräuche und bekannter zukünftiger Bedarfe valide und vollautomatische Prognosen zukünftiger Verbräuche bzw. Bedarfe berechnet. Aus den Prognosen werden über statistische Verfahren Stellgrößen für die ERP-Parameter abgeleitet, sowie Entscheidungsvorschläge für die Dispositionsart erstellt.
SRM Planner
Die kollaborative Zusammenarbeit mit Zulieferern wird durch die Möglichkeit unterstützt, für Lieferanten einen Forecast über zukünftige Bedarfe zu erstellen. Der Forecast zeigt der Materialwirtschaft und den Lieferanten eine mittel- bis langfristige Prognose. Auf dieser Datenbasis können sich Lieferanten rechtzeitig auf Zeitpunkt und Höhe der Bedarfe einstellen. Die Wiederbeschaffungszeiten lassen sich deutlich zu kürzen und Anlieferungszyklen für Teile umsetzen, die nicht nach KANBAN-Strategien disponiert werden können. Für die Berechnung werden Prognosen, aktuelle Bedarfe, offene Bestellungen und Lagerbestände sowie manuelle Eingaben als Daten herangezogen.
SRM Montagegrenze
Für eine optimale Bevorratung, werden die einzelnen Fertigungsabschnitte durch Montagegrenzen entkoppelt - Bevorratungsebenen mit allen benötigten Komponenten, um das Erzeugnis innerhalb der geforderten Lieferzeit zu fertigen. Redundanzen, dies sind definierte Bevorratungsartikel, die aber keinen Einfluss auf die Lieferzeit der Enderzeugnisse besitzen, werden erkannt und können als größte Quelle einer Bestandsreduktion eliminiert werden.
SRM Betriebskennlinie
SRM Betriebskennlinie verfolgt das Ziel, Produktionsabläufe hinsichtlich ihrer zeitlichen und kapazitiven Faktoren zu analysieren. Der zentrale Punkt ist die Auswertung von tatsächlich in der Fertigung geleisteten Stückzahlen im Verhältnis zur dafür benötigten Zeit. Aus den ermittelten Daten werden reelle Leistungsparameter für die Belegungseinheiten berechnet. Durch die Ermittlung der Tot- und Liegezeiten vor den Maschinen/-gruppen können die wirklich benötigten Durchlaufzeiten der Aufträge bestimmt werden.
SRM Chart
Durch ein Grafikinterface werden Analysen wichtiger Kennzahlen, wie Bestände, Verbrauchswerte, Fehlteile, Fehlbedarfe, Liefertermintreue und der Auslastung von Belegungseinheiten übersichtlich aufbereitet. Über Drilldown-Funktionen sind die zugrunde liegenden Daten direkt zu erreichen. Durch die einfache Bereitstellung wichtiger logistischer Kenngrößen ist eine laufende Erfolgskontrolle gewährleistet um Maßnahmen rechtzeitig einzuleiten.




