Adaptiver Regler (SRM) Software für Einkauf, Produktion & Disposition
Adaptiver Regler (SRM) Software für Einkauf, Produktion & Disposition
Adaptiver Regler (SRM) Software für Einkauf, Produktion & Disposition
Adaptiver Regler (SRM) Software für Einkauf, Produktion & Disposition

Das leistungsstarke Tool für Einkauf, Produktion & Disposition

Der adaptive Regler berechnet und aktualisiert kontinuierlich Ihre auftragsrelevanten Dispositionsparameter für sämtliche Artikel. Diese umfassen Bestellpunkt, Sicherheitsbestand, Materialsicherheitsbedarf, Wiederbeschaffungszeiten im Einkauf, Tot- und Liegezeiten zwischen den Arbeitsgängen sowie theoretische Kapazität der Maschinen.

Parametertuning Ihrer ERP-Artikeldaten

Logistikparameter müssen laufend angepasst werden, denn sie ändern sich ständig.

Schon bei geringer Artikelzahl bedeutet das einen erheblichen administrativen Aufwand, da sich die entsprechenden Einstellungen bisher nur manuell vornehmen ließen. Der Adaptive Regler vergleicht automatisch die Daten aus dem ERP-System mit den Zielkennzahlen des Unternehmens, wie beispielsweise Termintreue oder Lagerumschlagszahlen. Bei Abweichungen verändert der Regler die Stellgrößen im ERP-System und erzwingt somit die gesetzten Ziele. Die so erreichte kontinuierliche Verbesserung der Datenbasis führt zu besseren Entscheidungen des ERP Systems. Das ERP-System wird dabei nur parametriert – nicht verändert. Die Daten- und Planungshoheit liegt vollständig im ERP-System.

Automatische Prognose aller Teile

Kernbestandteil des Adaptiven Reglers ist eine vollautomatische Prognose der zukünftigen monatlichen Verbräuche Ihrer sämtlichen Artikel.

Die Prognose basiert auf den vergangenen monatlichen Verbräuchen und dem bereits bekannten zukünftigen Bedarf aus dem ERP System. Dabei wählt das intelligente System automatisch und individuell für jeden Artikel das am besten passende Prognosemodell aus!

Ebenfalls automatisch werden „Ausreißer“ der Vergangenheit erkannt. Sie haben somit keinen Einfluss auf die Voraussagen der Zukunft. Um situationsspezifischen Ausnahmefällen gerecht zu werden, können Sie als Anwender auch flexibel manuell eingreifen. Beispielsweise kann der Betrachtungszeitraum der Eingangsdaten artikelindividuell auf einen kürzeren Horizont gestutzt werden. Auf Grundlage dieser Voraussagen werden monatlich und automatisch die Dispositionsparameter (Bestellpunkt/Meldebestand, Mindest-/Sicherheitsbestand, Bestellmenge, Wiederbeschaffungszeit) für jeden einzelnen Artikel des ERP-Systems an die aktuelle Situation angepasst.

Für bedarfsorientiert disponierte Artikel werden sogenannte Sicherheitsbedarfe ermittelt. Hierbei handelt es sich um die Vorhaltung eines im Notfall verfügbaren Bestands. Die periodische Wiederholung der Prognose wirkt als Regelkreis. Schwankungen im Auftragseingang beeinflussen die Prognose und damit die vorhergesehenen Verbrauchsmengen. Dementsprechend werden Lager- und Bestellmengen automatisch angepasst, ob im Lager 100 oder 100.000 Artikel zu bevorraten sind.
Jeder Artikel wird analysiert und jeder Parameter wird optimal eingestellt!

ABCXYZ-Analyse: Differenzierte Entscheidungen auf einer transparenten Datenbasis

Alle Artikel werden automatisch mittels einer kombinierten ABC-XYZ Analyse klassifiziert. Der Zusammenhang zwischen dem Wertanteil der einzelnen Artikel und der Verbrauchshäufigkeit ermöglicht es, differenzierte Beschaffungsstrategien einfach und gezielt abzuleiten.

Die Grenzwerte für die einzelnen Klassen können individuell festgelegt werden, sodass unternehmensspezifische Gegebenheiten Berücksichtigung finden. Die periodische Wiederholung der Klassifizierung ermöglicht es, Veränderungen im Produktlebenszyklus eines Artikels schnell zu erkennen und die Dispositionsparameter automatisch daran anzupassen. Dies vermeidet bei Anlaufartikeln Fehlmengen und bei auslaufenden Artikeln obsolete Lagerbestände. Übersichtliche, webbasierte Grafikenvisualisieren die Klassifizierung aller Artikel unter unterschiedlichen Betrachtungspunkten.

Nettolieferantenforecast

Der Lieferantenforecast ist das Werkzeug für den Einkauf, um die Zusammenarbeit mit den Lieferanten zu verbessern.

Auf Basis der Bestände, prognostizierten Bedarfe und sich aus den eingestellten Dispositionsverfahren ergebenden Zugängen wird die zukünftige Bestandssituation simuliert. Der so ermittelte Trend zukünftiger Bestellbedarfe kann für alle gewünschten Artikel dem jeweiligen Lieferanten mitgeteilt werden. Extensive Filtermöglichkeiten ermöglichen übersichtliche, individuell skalierbare Darstellungen ausgewählter Lieferanten, Disponenten, Artikelgruppen, etc.

Durch manuelle Nachbearbeitungsmöglichkeiten können Sonderfälle Berücksichtigung finden. Die Lieferanten erhöhen die Planbarkeit ihrer Produktion bezüglich zu erwartender Bestellungen. Im Gegenzug lassen sich häufig deutlich kürzere Wiederbeschaffungszeiten verhandeln.

Betriebskennlinien

Betriebskennlinien ermitteln aus den historischen Fertigungsrückmeldungen die Übergangszeiten zwischen den einzelnen Arbeitsgängen.

Diese ergeben sich aus der Analyse der Warteschlange vor jedem Arbeitsplatz. Man erhält als Ergebnis real benötigte Durchlaufzeiten, welche sich aus der Summe von Bearbeitungszeiten sowie Tot- und Liegezeiten bilden.

Weiterhin lässt sich aus den Betriebskennlinien die tatsächliche Auslastung der Maschinen ableiten. Die periodische Anpassung dieser Größen im ERP bildet die Grundlage für eine solide Fertigungsplanung. Die Ergebnisse sind für jede Belegungseinheit in einer webbasierten Oberfläche visualisiert. So sind Engpassmaschinen auf einen Blick erkennbar und es können rechtzeitig geeignete strategische Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Management von Kapazitätsengpässen

Das Modul Deplavis erkennt und bewertet frühzeitig Kapazitätsengpässe in der Produktion.

Als Weiterentwicklung der Kennlinientheorie modelliert die sogenannte Durchsatzkennlinie das Produktionssystem als System aus Auftragsströmen und Engpässen. In einer Kennlinie werden alle Engpässe für die aktuelle Auftragssituation nach deren Einfluss auf die Produktion gerankt – auf Knopfdruck direkt aus dem ERP System. Somit können Möglichkeiten zur gezielten Optimierung leicht abgeleitet werden. Zu den wesentlichen Einsatzmöglichkeiten des Deplavis Engpassmanagements zählen die Planung von Fremdvergaben, um Engpässe gezielt zu entlasten; die zielgerichtete Kapazitätserhöhung an Engpässen, das Erstellen von ‚Was-wäre-wenn‘-Analysen und letztendlich der Abbau des Bestandes an Engpässen. Darüber hinaus kann der Produktionsplaner durch die frühzeitige Identifikation künftiger Engpässe diese bereits in der Planungsphase vermeiden.

Montagegrenzentuning

Mit dem Montagegrenzentuning implementieren Sie im Handumdrehen Push/Pull Ansätze in Ihrem Unternehmen.

Die Auftragsstrukturen aus den ERP-Daten werden in einer interaktiven Gantt-Grafik visualisiert. Auf einen Blick sind die Teile zu erkennen, welche bevorratet werden sollten, um die angestrebte Lieferzeit zu realisieren. Diese müssen ohne konkreten Kundenauftrag auf Lager vorproduziert werden.

Durch einfaches Drag&Drop können für beliebige Lieferzeiten die notwendigen Lagerhaltungsartikel simuliert werden. Zusätzlichwerden Bevorratungsartikel, die keinen Einfluss auf die Lieferzeit haben, erkannt und eliminiert. Dies ist eine wichtige Quelle für Bestandsreduzierungen. Sind alle Bevorratungsartikel und auftragsbezogene Artikel identifiziert, können die dispositiven Parameter entsprechend im ERP System eingestellt werden – auf Wunsch auch automatisch.